Illegitime Finanzströme - Made in Germany?

Bild: Ausschnitt aus dem Veranstaltungsprogramm; Bild: FES

Viele Milliarden Euro werden jedes Jahr in Schattenfinanzplätzen versteckt. Besonders Länder des Globalen Südens sind von dieser Ungerechtigkeit betroffen, wenn der bei ihnen geschaffene Reichtum illegal ins Ausland geschleust wird und nicht besteuert werden kann. Ein Grund dafür ist auch, dass die großen Industrieländer ihre Finanzsektoren nicht im Griff haben – oder der politische Wille zur Regulierung fehlt.

Auch Deutschland spielt eine unrühmliche Rolle, wenn es um das Reinwaschen schmutziger Gelder geht. Große ausländische Vermögen liegen auf deutschen Konten, ohne dass sie hier oder im Ausland besteuert werden. Allerdings macht die Bekämpfung illegitimer Finanzströme und intransparenter Finanzplätze Fortschritte. Der automatische Informationsaustausch zu Steuerdaten multinationaler Unternehmen ist als internationaler Standard beschlossen. Register mit den wahren Eigentümern von Unternehmen, Stiftungen und Trusts sind in der EU im Gesetz gegen Geldwäsche für die Zukunft verpflichtend.

Sind Kapitalflucht und Geldwäsche damit bald Geschichte und wird es bald keine Steueroasen mehr geben? Und wenn nicht: Welche Maßnahmen sind in Deutschland und global noch nötig? Wer trägt welche Verantwortung? Und wie können illegitime Vermögen besser konfisziert und ins Ausland zurückgeführt werden?

Das Konferenzprogramm finden Sie im Flyer.

Ausführliche Informationen und Interviews finden Sie außerdem unter Multimedia.


Bildungs- und Hochschulpolitik
Florian Dähne
florian.daehne(at)fes.de

Lena Bülow
lena.buelow(at)fes.de


Abteilung Analyse, Planung und Beratung

Bildungs- und Hochschulpolitik
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Tel.: 030 26935 8323

 


Die Friedrich-Ebert-Stiftung lädt Bildungsexpert_innen aus Wissenschaft, Politik, Verwaltung, Bildungspraxis und Zivilgesellschaft ein.

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