Hass und Gewalt gehören nicht zu meinem Engagement in der Kommunalpolitik!
Veranstaltungsnummer: 282791 – als .ics herunterladen
Kommunalpolitiker_innen sind regelmäßig im Kontakt mit Menschen in ihrer Stadt, sei es persönlich oder online. Sie tauschen sich über die besten politischen Lösungen für ihre Heimat aus. Wer politisch aktiv ist, weiß, dass politische Auseinandersetzungen oft leidenschaftlich und kontrovers geführt werden. Kritik und Diskussionen gehören dabei zum Alltag. Viele rüsten sich dafür mit einem „dicken Fell“ und verstehen das als Teil des politischen Engagements.
Leider stoßen politisch Aktive nicht nur auf Wertschätzung oder konstruktiven Dialog, sondern erleben auch Hass und Anfeindungen. Frauen werden häufig mit sexistischen Kommentaren konfrontiert, migrantisch gelesene Personen erfahren Rassismus, andere sind ungefilterter Wut ausgesetzt. Doch all das gehört nicht zum Mandat.
Viele Aktive schaffen es, einiges abzufedern, fühlen sich jedoch belastet. Manche ziehen sogar in Erwägung, ihr Engagement aufzugeben. Andere wiederum suchen nach Wegen, sich zu wehren und rechtliche Schritte einzuleiten.
In dieser Online-Veranstaltung wollen wir Kommunalpolitiker_innen umfassend informieren und aufzeigen, welche Unterstützung sie erhalten können, wenn sie Hetze und Gewalt ausgesetzt sind. Gemeinsam möchten wir Handlungsmöglichkeiten erörtern und Wege finden, den Herausforderungen des politischen Alltags gestärkt zu begegnen.
Das sind unsere Gäste:
• Martina Ansorge, starke Stelle
• Basma Bahgat, HateAid
• Anne Herr und Pia Austrup, #sicherimDienst
• Omar Shehatha, Mitglied der Stadtverordnetenversammlung Frankfurt
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Termin
Donnerstag, 09.10.25
18:00-19:30 Uhr
Registrierung möglich
von Montag, 24.02.25 bis Donnerstag, 09.10.25
Teilnahmepauschale
keine
Veranstaltungsort
Online
Ansprechpartner_in
Anne Haller
Anne.Haller@fes.de
Kontaktanschrift
Friedrich-Ebert-Stiftung
Referat Engagement, Qualifizierung und digitale Bildung
Godesberger Allee 149
53175 Bonn