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Eine Zusammenfassung der einzelnen Foren finden Sie in unserem Live-Blog.
Seit der Coronakrise gilt Homeoffice als wichtiger Teil der Arbeitswelt der Zukunft. Viele Beschäftigte in Deutschland konnten zum ersten Mal Erfahrungen mit der Arbeit von zuhause aus machen und wünschen sich eine Fortsetzung dieses neuen Arbeitszeitarrangements. Denn das Homeoffice verspricht wegfallende Pendelzeiten, größere Arbeitszeitsouveränität und eine bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Auch Unternehmen haben ihre Vorbehalte abgebaut, doch eine optimale Gestaltung mobiler Arbeit steht noch aus.
Wer gewinnt und wer verliert, wenn plötzlich "alle" von zuhause aus arbeiten? Wie gelingt es, dass trotz der räumlichen Distanz weder Produktivität und Innovation, noch Motivation und der kollegiale Zusammenhalt auf der Strecke bleiben? Welche politischen und gewerkschaftliche Handlungsspielräume gilt es zu nutzen, um mobile Arbeit im Sinne Guter Arbeit zu gestalten?
Zur Zusammenfassung im Live-Blog
Elke Ahlers, Leiterin des Referats „Qualität der Arbeit“ am Wirtschafts- und Sozialwissenschaften Institut (WSI) der Hans-Böckler-Stiftung.
Constanze Kurz, Referentin des Gesamt- und Konzernbetriebsrats der Robert Bosch GmbH.
Julia Kropf, Moderatorin und Business Coach
Twitter: @jcmkropf | Instagram: jcmkropf | LinkedIn: Dr. Julia Kropf | YouTube: Dr. Julia Kropf im Gespräch
Die Schulschließungen infolge der Corona-Pandemie haben den Stellenwert guter digitaler Bildungsinfrastruktur gezeigt, aber auch die offenen Baustellen. Das Versprechen guter digitaler Bildung kann nur dann erfüllt werden, wenn sowohl grundlegende pädagogische Voraussetzungen erfüllt sind als auch die digitale Infrastruktur massiv ausgebaut wird. Dabei wird auch die Frage zentral, welche Unternehmen Zugang zu den Klassenzimmern und damit zu den Köpfen der Kinder erhalten.
Wie kann digitales Lernen schüler_innengerecht gestaltet werden und zum Abbau von Bildungsungleichheiten beitragen, statt soziale Ungleichheiten zu vertiefen? Welcher Infrastruktur bedarf es hierfür? Und wie erzielen wir gute Lehre, ohne dass die Tech-Giganten ihre Monopole auf den umkämpften Markt der Bildung ausweiten?
Tim Engartner, Professor für Didaktik der Sozialwissenschaften am Fachbereich Gesellschaftswissenschaften der Goethe-Universität Frankfurt am Main und Direktor der Akademie für Bildungsforschung und Lehrkräftebildung.
Birgit Eickelmann, Inhaberin des Lehrstuhls für Schulpädagogik an der Universität Paderborn, mit dem Forschungsschwerpunkt Entwicklung von Schule, Unterricht und Schulsystemen im Kontext gesellschaftlicher Digitalisierungsprozesse.
LinkedIn: Birgit Eickelmann
Oliver Kaczmarek, MdB, Mitglied des Deutschen Bundestages und Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion für Bildung und Forschung.
Twitter: @KaczmarekOliver | Facebook: Oliver Kaczmarek | Instagram: kaczmarekoliver
Jan-Martin Wiarda, freier Journalist mit dem Schwerpunkt Bildung und Wissenschaft.
Twitter: @JMWiarda | Facebook: Jan-Martin Wiarda | LinkedIn: Jan-Martin Wiarda
Informationen, Nachrichten, Werbeanzeigen – alles, was wir online finden oder angezeigt bekommen wird von Algorithmen gefiltert, von 'Künstlicher Intelligenz' passgenau auf die User_innen zugeschnitten. Für die Auswahl ist nicht die Qualität oder Objektivität der Inhalte entscheidend, sondern was am meisten Profit bringt. Das Ergebnis? Desinformation und Hassbotschaften machen sich im Internet breit, radikalisieren Menschen und entwickeln sich zu einer Bedrohung für Demokratie und gesellschaftlichen Zusammenhalt. Gerade in Zeiten der Pandemie stellt sich die Frage: Wie schaffen wir eine neue Informationskultur im Netz? Müssen die großen Plattformen mehr Verantwortung für Inhalte übernehmen oder liegt das Problem gerade in ihrer Größe und ihrem Geschäftsmodell? Wie können wir sicherstellen, dass die Macht, die algorithmische Systeme im Netz ausüben, Gegenstand demokratischer Rechenschaft und Kontrolle sind, und brauchen wir hierfür auch neue Formen der Bürgerbeteiligung?
Paul Nemitz, Hauptberater in der Generaldirektion Justiz und Verbraucher bei der Europäischen Kommission in Brüssel und ein Autor des Buchs "Prinzip Mensch - Macht, Freiheit und Demokratie im Zeitalter der Künstlichen Intelligenz"
Twitter: @PaulNemitz | Facebook: Paul Nemitz | Instagram: paulnemitz | LinkedIn: Paul Nemitz
Seda Gürses, Assistenzprofessorin an der Fakultät für Technology, Policy and Management der TU Delft und Gründungsmitglied des Institute for Technology in the Public Interest.
Justin Nogarede, Referent im Bereich Digitales beim europäischen Think-Thank FEPS (Foundation for European Progressive Studies).
Twitter: @JNogarede oder @FEPS_Europe
Das Forum findet auf Englisch statt und wird ins Deutsche gedolmetscht.
Im Frühling diesen Jahres bot sich Stadtmenschen ein ungewöhnliches Bild: Ausgestorbene Straßen, verlassene Bürogebäude und menschenleere Einkaufszentren. Gastronomie, Einzelhandel und Kulturstätten können aufgrund der Corona-Pandemie und wieder steigender Infektionszahlen auch weiterhin nur eingeschränkt wirtschaften und bangen um ihre Existenz.
Drohen unsere Innenstädte dauerhaft zu veröden, wenn mobiles Arbeiten und online Shopping zur Norm werden? Oder erwachsen aus der Krise auch neue Perspektiven der Raumnutzung in den urbanen Ballungsräumen, für die Lokalwirtschaft in den Quartieren und für eine sozial und klimagerechte Verkehrswende? Wie sieht die resiliente, soziale, lebendige und lebenswerte Stadt der Zukunft aus und wie garantieren wir eine für alle Städte und Kommunen tragbare Lastenverteilung auf dem Weg dorthin?
Anja Bierwirth, Leiterin des Forschungsbereichs „Stadtwandel“ in der Abteilung „Energie-, Verkehrs- und Klimapolitik“ des Wuppertal Instituts für Klima, Umwelt, Energie.
Twitter: @Wupperinst
Dorothee Stapelfeldt, Senatorin in der Behörde für Stadtentwicklung und Wohnen in Hamburg.
Twitter: @fhh_bsw
Sabine Rheinhold – Journalistin und freiberufliche Moderatorin zu den Themen Stadtentwicklung, Sozialpolitik und Wirtschaft.
Amazon und Co. gehören zu den Gewinnern der Corona-Krise. Plattformen haben während des Lockdowns die Versorgung mit Waren und Lebensmitteln sichergestellt. Damit sind aber auch die Arbeitsbedingungen, der Schutz und die Bezahlung der Plattformarbeiter_innen stärker in den Fokus der Diskussion um Gute Arbeit gerückt.
Wie können Tarifverträge mit Plattformen gestaltet werden? Welche unterschiedlichen Möglichkeiten gibt es, um Plattformarbeiter_innen zu organisieren? Und welche Erfahrungen haben Gewerkschaften in anderen europäischen Ländern dabei gemacht?
Kristin Jesnes, Wissenschaftlerin am Fafo Institut für Arbeits- und Sozialforschung Norwegen und Doktorandin an der Universität Göteborg.
Vanessa Barth, Leiterin des Funktionsbereichs Zielgruppenarbeit und Gleichstellung beim Vorstand der IG Metall
Philipp Fink, Leiter des Büros für die Nordischen Länder der Friedrich-Ebert-Stiftung in Stockholm
LinkedIn: Philipp Fink