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Nicht nur in Krisenzeiten ist es für Demokratie und Gesellschaft elementar, dass zivilgesellschaftliche Anliegen gehört werden. Während kontrovers über die ethischen Implikationen von Lobbyismus durch Wirtschaft und Konzerne diskutiert wird, braucht es eine starke Stimme von Non-Profit-Organisationen und Zivilgesellschaft.
Um die eigene Präsenz in Politik, Öffentlichkeit und Medien zu erhöhen und Anliegen besser durchzusetzen, wird zielgerichtete Lobby- und Advocacy-Arbeit für viele Organisationen und Akteur_innen der Zivilgesellschaft daher immer bedeutsamer. Es ist wichtig, dass Zivilgesellschaft und NPOs im Austausch mit Politik und Öffentlichkeit professionell und strategisch agieren, um die eigenen Ziele zu erreichen.
Darin wollten wir Sie in unserer interaktiv gestalteten digitalen Fachtagung "Lobbying für die gute Sache - Strategie und Kommunikation für Zivilgesellschaft und Non-Profit-Organisationen" unterstützen.
Die Veranstaltung ist beendet. Herzlichen Dank an unsere Referent_innen und Expert_innen aus Wissenschaft, Politik und Praxis. Vielen Dank an alle, die teilgenommen und sich eingebracht haben.
Die Teilnehmenden der Fachtagung finden eine ausführliche Dokumentation im passwortgeschützten Log-in-Bereich.
In unserem neuen Thema im Fokus "Lobbyarbeit für Zivilgesellschaft und NPOs" und unserer Praxishilfe zum Thema erfahren Sie bereits jetzt, wie Sie Ihre Lobbyarbeit strategisch planen und Ziele erreichen können. weiter
BEGRÜßUNG Katrin Matuschek, Akademie Management und Politik der Friedrich-Ebert-Stiftung Daniel Unsöld, Moderation
AUSTAUSCH & NETWORKING
KURZINPUT
Wie schaffen die das? Lobbying von Zivilgesellschaft und Non-Profit-Organisationen
Prof. Dr. Annette Zimmer, Westfälische Wilhelms-Universität Münster
Denk ich an Lobbying in der Nacht, bin ich um den Schlaf gebracht! Es ist unglaublich, wie die starken Interessen von Firmen und Kapital sich in der Politik durchsetzen. Die Zivilgesellschaft und das breite Spektrum der gemeinnützigen bzw. Non-Profit-Organisationen ist im Vergleich dazu in einer viel schwächeren Position. Es braucht viel Geschick, einen langen Atem, die Medien und ein kontinuierliches Bohren dicker Bretter, um auch als Non-Profit-Organisation gehört zu werden. Wie kam es dazu? Warum wurde Lobbying so machtvoll? Und wie halten die Zivilgesellschaft und Nonprofit-Organisationen dagegen? Es wird eingeführt in Konzepte von Interessenvertretung und Lobbyismus, Begrifflichkeiten geklärt sowie die besonderen Herausforderungen, aber auch Chancen von NPOs angesprochen, sich in der Konkurrenz von Themen, Positionen und Wirtschaftsinteressen behaupten zu können.
REFLEXION IN GRUPPEN
DIALOGGESPRÄCH Prof. Dr. Annette Zimmer, Westfälische Wilhelms-Universität Münster Daniel Unsöld, Moderation
AUSKLANG & NETWORKING
BEGINN
Einführung in den Ablauf durch Katrin Matuschek, Akademie Management und Politik der Friedrich-Ebert-Stiftung und Daniel Unsöld, Moderation
WARM-UP
Spielerisches Warm-Up mit den Gorillas, Improvisationstheater Berlin
BARCAMP: AUFTAKT & PITCHES
Session-Leiter_innen Daniel Unsöld, Moderation
BARCAMP: START DER SESSIONS
Debatte, Austausch, Diskussion in fünf parallel stattfindenden Sessions in Anlehnung an die Barcamp-Methode
Bringen Sie sich ein! Mehr Informationen finden Sie hier.
Diese Sessions werden u.a. angeboten:
PAUSE
DIGITALES PODIUMSGESPRÄCH Lobbying für die gute Sache in Politik und Praxis
Tiemo Wölken, MdEP
Nanna-Josephine Roloff, Kampagnen-Managerin und Aktivistin
Johannes Gaevert, SEEBRÜCKE
Daniel Unsöld, Moderation
Möglichkeit zum informellen Austausch & Networking im digitalen Raum
ANKOMMEN & IMPRO-SHOW Impro-Show der Gorillas, Improvisationstheater Berlin
VERTIEFUNGSFOREN
VERTIEFUNG 1: DIE POSITION
Mit Botschaften überzeugen – Das Positionspapier als Grundlage erfolgreicher Kommunikation
Die Grundlage für eine erfolgreiche Lobbyarbeit ist eine klare Position zum Thema: Was möchten wir erreichen? Welche Themen sind für uns wichtig und welche konkreten politischen Positionen ergeben sich daraus? Das Positionspapier fasst zusammen, für was Ihre Organisation steht und ist ein elementares Werkzeug, um strategische Überlegungen anzustoßen, eine klare Position zu entwickeln und schließlich Entscheidungsträger_innen damit zu überzeugen.
In diesem Vertiefungsforum stehen folgende Fragen im Mittelpunkt:
Referentin: Julia Post, Politikwissenschaftlerin
VERTIEFUNG 2: UNSERE BÜNDNISPARTNER_INNEN
Gemeinsam für die gute Sache: Bündnis- und Netzwerkmanagement erfolgreich gestalten
Wirksames Lobbying funktioniert nicht ohne ein starkes Netzwerk. Gemeinsam mit Bündnispartner_innen können auch kleine Organisationen und Initiativen Themen auf die politische und gesellschaftliche Agenda setzten, Ressourcen mit anderen bündeln und sich wirksam für ihre Anliegen einsetzen.
Referentin: Dr. Claudia Bielfeldt, Trainerin und Mediatorin
VERTIEFUNG 3: UNSERE ZIELGRUPPEN
Die „richtigen Leute“ erreichen - Ansprechpartner_innen in Politik und Verwaltung identifizieren
Um erfolgreich Lobbyarbeit betreiben zu können, müssen die richtigen Personen identifiziert werden, die das zivilgesellschaftliche Anliegen voranbringen und/oder Einfluss auf den Gesetzgebungsprozess haben. Dafür braucht es wirksame Analysen der entsprechenden Strukturen in Politik und Verwaltung – ob auf kommunaler, Landes-, Bundes- oder europäischer Ebene und Wissen darüber, wie man sich auf den unterschiedlichen Ebenen bewegt.
Referent: Dr. Thorben Prenzel, Politikwissenschaftler und Trainer
VERTIEFUNG 4: DIE RICHTIGE ANSPRACHE
Überzeugend auftreten: Politische Entscheidungsträger_innen für mein Anliegen gewinnen
Für Lobbyarbeit braucht es den persönlichen Kontakt, eine klare Botschaft und die richtige Ansprache zur richtigen Zeit. Doch welche Voraussetzungen für die Kontaktaufnahme, welche formellen und informellen Hürden gibt es? Welche Kommunikationswege machen Sinn und wie erzeuge ich wirksam Aufmerksamkeit für meine Themen?
Referent: Leif Neugebohrn
VERTIEFUNG 5: UNSERE ONLINE-KAMPAGNE
Digital Campaigning – Botschaften wirkungsvoll online platzieren
Menschen und Politik für die eigenen Anliegen mobilisieren und Aufmerksamkeit generieren – heute funktioniert das vor allem digital. Auf unterschiedlichen Plattformen können Organisationen Botschaften platzieren oder mit Unterstützer_innen ins Gespräch kommen. Doch welche Plattformen eignen sich? Was macht erfolgreiches Online-Campaigning aus und was gibt es dabei in der Praxis zu beachten?
Referentin: Katharina Mosene, Politikwissenschaftlerin, Leibniz-Institut für Medienforschung, Hans-Bredow-Institut
ABSCHLUSS Blick in die Vertiefungsforen durch die Forenleiter_innen und gemeinsamer Ausblick
ENDE DER VERANSTALTUNG